Segen gehört zu den stärksten und schönsten Gesten unseres Glaubens. Er beschließt Gottesdienste, begleitet Menschen an wichtigen Lebensübergängen und eröffnet neue Wege. Doch was bedeutet es eigentlich, zu segnen? Woher kommt der Segen biblisch – und wie können wir ihn heute glaubwürdig und kreativ weitergeben?
In diesem Workshop begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise: Wir beschäftigen uns mit dem klassischen Schlusssegen im Gottesdienst ebenso wie mit den biblischen Grundlagen und unseren persönlichen Erfahrungen mit Segen. Gemeinsam fragen wir, was Segen bewirken kann und wie wir ihn sprachlich und liturgisch gestalten.
Gleichzeitig wagen wir den Blick über vertraute Formen hinaus. Wir lernen neue Segensformate wie „Segen to Go“ kennen, probieren verschiedene Ausdrucksformen aus und entwickeln Ideen für die eigene Praxis. Das Segens-Labor lädt dazu ein, auszuprobieren, zu reflektieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Gottes Segen weiterzusagen ist nicht allein einem geistlichen Amt vorbehalten. Christinnen und Christen dürfen einander Gottes Segen zusprechen und so selbst zu Segensbotinnen und Segensboten werden. Daher richtet sich der Workshop an Ehrenamtliche, insbesondere an Prädikantinnen und Lektorinnen, die ihre liturgische Praxis vertiefen und neue Impulse für den Umgang mit dem Thema Segen gewinnen möchten.